Gerade im Bereich der Sozialpolitik benötigen wir Strukturen, die Menschen mit geringem Einkommen, ALG I und ALG II den Zugang zu Kultur und Freizeit gewährleisten.
Gerade im Bereich der ALG II Bezieher, reicht der Regelsatz gerade einmal zum Leben. Ein Ausflug mit Kindern, die Klassenfahrt mit der Schule oder das Eis im Sommer muß auch für ALG II Bezieher möglich sein.
Hier wurde schon viel erreicht, aber das Ziel ist noch weit entfernt.
Gerade für Kinder und junge Erwachsene ist der Bezug von ALG II mit einem sehr großen Einschnitt verbunden. Vielen bleibt der Zugang ins Kino, Theater, Schwimmbad etc verwehrt, da der monatliche Regelsatz gerade einmal für Strom, Telefon und Lebensmittel reicht.
Bundesweit leben rund 7,6 Mio. Menschen von ALG II, rund 1,1 Mio. in NRW und 44.000 Menschen alleine in Essen. Bei steigenden Preisen von Lebensmitteln so wie explodierenden Mieten und Strompreisen, ist der Weg in die Überschuldung praktisch vorprogrammiert. Demotivation und Resignation sind die Folge.
Dem muss zwingend entgegengewirkt werden. Bildung, Weiterbildung und Unterstützung bei der Arbeitsuche durch die Jobcenter, sind das A und O. Freier oder stark ermäßigter Eintritt bei Kulturveranstaltungen, für Schwimmbäder und / oder Kinos, müssen politisch durchgesetzt werden um finanziell schwachen den Zugang zu Kultur und Freizeit zu ermöglichen.
In einer Kulturhauptstadt, darf keinem Kind und keinem Erwachsenen der Zugang auf Grund seiner finanziellen Situation zur Kultur verwehrt bleiben. Dies käme einer Diskriminierung gleich.
Ich möchte mich im Rahmen meines politischen Engagements dafür einsetzen, das alle Menschen einen Zugang zu Kultur und Freizeit bekommen.
