Die Arbeitsmarktpolitik ist ein wichtiges und schwieriges Resort.
Hier gilt es eine ausgewogene Politik zu betreiben die im Einklang zwischen Arbeitnehmer / innen, und Arbeitgeber / innen liegt.
Der Mindestlohn ist eine maßgebende Voraussetzung, das Menschen von ihrer Arbeit leben können.
Gerechter Lohn für gute Arbeit!
Unter diesem Motto möchte ich mich für die Essenerinnen und Essener dafür einsetzen, das Menschen die einen 40 Stunden Job / Woche haben, nicht mehr auf staatliche Hilfe angewiesen sein müssen und mit ihrem Lohn und Gehalt das ihnen der Arbeitgeber zahlt, ein vernünftiges Leben führen können.
Ebenso muss das Arbeitsrecht und das Arbeitsgesetz so modifiziert sein, das es einem Arbeitgeber nahezu unmöglich macht, bei unverhältnismäßigen Gründen einen Mitarbeiter fristlos zu entlassen.
Selbstverständlich muss dabei aber gewahrt werden, das Fehverhalten, die dem Arbeitgeber schaden weiterhin geahndet werden können.
Als unverhältnismäßig zu benennen sind Kündigungen die wegen einer Frikadelle, wegen 1,30 € Pfandbon oder das Aufladen des privaten Mobiltelefons am Arbeitsplatz. Nicht zuletzt rufen auch die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter auf den privaten Telefonen an, um die kosten für das betriebliche Telefon zu sparen.
Im Umkehrschluss darf eine Untergrabung des Mindestlohns durch den Arbeitnehmer nicht zugelassen werden. Löhne von 3, 4 oder 5 € / Stunde müssen mit Einführung des Mindestlohns bei Betrieben ohne tarifliche Bindung überwacht werden.
Dies ist ein logistischer Akt, den es zu bewältigen gilt.
Daneben, müssen wir gerade in Essen weitere Unternehmen in die Region holen, womit weitere Arbeitsplätze geschaffen werden, gleichermaßen müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen um bereits ansässige Unternehmen und somit Arbeitsplätze zu halten.
Gerade im Bezug auf die Messe Essen wurde eine große Chance vertan, weitere Messen nach Essen zu bekommen, vielmehr hat sich gezeigt, das nach dem Bürgerentscheid weitere Veranstaltungen in den nächsten Jahren abwandern werden und dies vermutlich auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Hier haben gerade Grüne und Linke nur für die laufende Legislaturperiode gedacht, darüber hinaus stehen keine weiteren Vorschläge seitens der Initiatoren, die gegen den Messeausbau gestimmt haben, auf dem Tisch.
Hier gilt es jetzt zielgerichtete Vorschläge auf den Tisch zu bekommen, um den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Zukunft zu geben.
Schonnebeck ist ein klassischer Einzelhandel und Dienstleistungsstandort.
So soll auf Zollverein im Bereich der Arendahls Wiese/ Martin-Kremmer- Straße“. Auf der Fläche des ehemaligen Materiallagerplatzes im nordöstlichen Bereich des Zollvereingeländes soll ein Nutzungsmix aus Hochschule, Design- und Kreativwirtschaft sowie ein Hotel entstehen. Seit Anfang 2010 wird das SANAA-Gebäude auf dem
Gelände bereits von der Hochschule genutzt. Der Neubau für den Fachbereich Gestaltung wird damit der zweite Standort der Hochschule auf diesem Areal sein.
Neben der Hochschule soll sich die geplante Entwicklung des Gebietes in zwei weitere Nutzungsbereiche gliedern:
Ein wichtiges Element bildet hierbei die Design- und Kreativwirtschaft mit einer Mischung aus Büros, Ateliers, Galerien und Showrooms. Im südlichen Bereich im Übergang zum historischen Schacht I/II/VIII ist ein Hotel der gehobenen Kategorie mit rund 160 Zimmern geplant.
Die Zeche Zollverein ist einer der besten Standorte um weitere Arbeitsplätze anzusiedeln.
Hierfür müssen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, und dafür möchte ich mich nachhaltig für Essenerinnen und Essener Einsetzen.
